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Posts Tagged ‘Basisdemokratie’

Das Soziokulturelle Zentrum „Reilstraße 78“ in Halle ist das (bis heute) letzte Haus in der Bundesrepublik, das nach seiner Besetzung einen Nutzungsvertrag erhielt. Im Sommer feiert es sein achtjähriges Bestehen. Melanie Hübner blickt zurück und gratuliert im Vorfeld schon einmal mit einem Nachruf.


Als Anfang 2001 nicht viel mehr als eine handvoll notorischer Aktivisten das seit einigen Jahren leer stehende Kinderheim in der Reilstraße 78 mit dem Ziel besichtigte, es einige Monate später zu besetzen und in ein Soziokulturelles Zentrum zu verwandeln, war die Stimmung euphorisch. Tatsächlich waren die bis dahin bestehenden linken Projekte „Ludwigstraße 37“ (besser bekannt als „VL“), „GiG“ usw. für jüngere Linke unattraktiv. Ins „GiG“ ging man schon damals nur, wenn man am nächsten Tag keine wichtigen Verabredungen hatte, denn der hauseigene Gestank hielt sich an der Kleidung mehrere Tage. Die Bewohner der „Ludwigstraße 37“ traten mehrheitlich ihren wohlverdienten Straßenkämpferruhestand an, richteten es sich hübsch ein und warten bei gesundem Essen und Landbier bis heute auf bessere Zeiten. Und auch in die Hinterzimmer des linken Programmkinos „La Bim“ wurde zu jener Zeit nur Eingeweihten Einlass gewährt. Raum für neue Projekte – was auch immer diese in linken Kreisen so beliebte Chiffre im Einzelnen auch bedeuten mag (1) – musste sich jedenfalls anderswo gesucht werden. Auch wenn die Platzhirsche der örtlichen Antifa frühzeitig Skepsis hinsichtlich Sinn und Durchführbarkeit anmeldeten, waren der Enthusiasmus und der personelle Zulauf in der ersten Zeit nach der Besetzung ungebrochen. Der Slogan „Subkultur braucht Freiraum“ war für die erste Generation der Reilstraßen-Crew das, was für die 68er die Losung „Ho Ho Ho Chi Minh“ war: Glaubensbekenntnis und Durchhalteparole zugleich.

Come as you are

Doch schon einige Zeit später, die Legalisierungs- und Nutzungsverträge mit der Stadt waren unterzeichnet, die Wände, wie in linken „Freiräumen“ üblich, möglichst bunt und geschmacklos bemalt, und die ersten Auseinandersetzungen über Belanglosigkeiten begannen, verkehrte sich der Leitsatz der ersten Stunde in sein Gegenteil. Mit der Aussage „Freiraum bracht Subkultur“ sollte nun für einen nachhaltigen Bezug der leeren Räume gesorgt werden, ohne dass auch nur irgendwer bemerkte, dass damit der unfreiwillige Beweis für den ideologischen Charakter der ursprünglichen Proklamation geliefert wurde: Der „Freiraum“ begab sich auf die Suche nach der Subkultur, die ihn doch angeblich zu ihrem eigenen Gebrauch besetzt hatte. Tatsächlich wurde das Haus zunehmend zum Anlaufpunkt für Leute, die sich dem kapitalistischen Normalwahnsinn aus unterschiedlichsten Gründen nicht gewachsen fühlten und auf der Suche nach Nestwärme und einer besseren Welt in der Reilstraße 78 ihren Lebensmittelpunkt errichteten. Das „Räderwerk, zu welchem sich das gesellschaftliche Gefüge verhärtet“, so erklärte Wolfgang Pohrt einen solchen Magnetismus in einem seiner frühen Aufsätze, treibt „die zermahlenden und ausgestoßenen Einzelnen in die suchtartige Verfallenheit an die Gruppe“.(2)

Das kollektive Gerede von „Basisdemokratie“ und „Freiraum“, der, so stellte man sich das vor, am Gartenzaun beginnen sollte, konnte jedoch nur schwerlich überdecken, dass sich aufgrund von Alter, Erfahrung und Grad des Engagements selbstverständlich Hierarchien manifestierten. Anstatt sich das einzugestehen und vernünftige Regelungsmechanismen und Verfahrensweisen zu schaffen, die dies berücksichtigen, hielt man jedoch – gemäß des Gründungskonsenses – um so vehementer an den zur Lüge mutierten Schlagworten von Hierarchiefreiheit, Gleichberechtigung und Basisdemokratie fest. Die Unfähigkeit zur Selbstreflexion ist zwar ein im Freiraummilieu häufig anzutreffendes Phänomen, in der Reilstraße 78 scheint es jedoch auf noch fruchtbareren Boden gestoßen zu sein als anderswo. Dies und die bereits erwähnte Tendenz zur Überidentifikation mit „dem Projekt“ – wo Führungsrollen weder kontrolliert noch durch bestimmte Verfahren verändert werden können, tritt an die Stelle von Aushandlung das Wechselspiel von Loyalität und Putschversuch –, führte letztlich dazu, dass Entscheidungen despotische Züge annahmen und damit autoritärer durchgesetzt wurden als die weihnachtlichen Betriebsferien in jedem Familienunternehmen(3): Der Urlaub des einen wurde abgewartet, um bestimmte Entscheidungen durchzusetzen, welche dann wenig später – bei Abwesenheit des anderen – wieder rückgängig gemacht wurden. Es ist überflüssig zu erwähnen, dass Wutausbrüche damit notwendig zum regelmäßigen Rahmenprogramm der linken Lebensfreude wurden. Dieses Verhalten zeigt vor allem eines: wie sehr man sich gegenseitig hasst, sich wechselseitig das Leben zur Hölle macht und dabei nicht einmal bemerkt, dass das Leben „da draußen“ möglicherweise netter ist als der Horror, den man sich gegenseitig im „selbstverwalteten Freiraum“ verschafft. Pohrt dazu: „Die Flüchtlinge laufen [in diesem Freiraum] exakt den Verhältnissen in die Arme, denen zu entkommen sie trachteten: stumpfsinnige Arbeit und Langeweile, Reglementierung und Kontrolle, Verdummung und Behinderung, Konformitätsdruck und Zankerei, Selbstpreisgabe des eigenen Verstandes und Unterwerfungsrituale als Preis dafür, geduldet zu werden. Der Unterschied ist nur, dass das, was sonst anonyme Instanzen und unpersönliche Kräfte den Menschen antun, sie in der Gruppe einander selbst zufügen.“ (4) Dies nicht wahrhaben zu wollen oder sich diese Gedanken nicht zu erlauben – das Verdrängen und das Ignorieren also –, hat einen einfachen Grund: Das Gerede von „Freiräumen“ und die damit einhergehende Illusion, sich mittels eines Gartenzaunes von der bösen Welt da draußen abgrenzen und sich durch die „Stärkung eigener Strukturen“ – so die immergleiche Phrase von Berlin bis Barcelona – vom Kapitalismus emanzipieren zu können, wird tatsächlich geglaubt. Das winterliche Frieren im hölzernen Bauwagen wird nicht nur als „radical chic“ begriffen, sondern als ernst gemeinte Gesellschaftskritik verstanden. Das Sammeln von vergammeltem Blumenkohl aus Supermarktmülltonnen (das berühmte „Containern“) ist kein Hinweis auf gesellschaftliche Missstände, sondern gilt als subversiver Akt und erster Schritt in Richtung „befreite Gesellschaft“. So wird mit einer erheblichen Verdrängungsleistung aus der Not, die zahlreiche Menschen tatsächlich erleiden müssen, eine Tugend gemacht. Unfähig, selbst die einfachsten Banalitäten zur Kenntnis zu nehmen – nämlich, dass man, egal wie rebellisch man sich auch immer geriert, selbst genauso „im System“ steckt wie jeder andere auch –, wird das alternative Leben, das höllische Paradies, das man sich herbeihalluziniert, allenfalls zur Selbsthilfegruppe für Ausstiegswillige.

Über sieben Brücken musst du geh’n

Den siebten Geburtstag des linken Selbstfindungsprojektes „Reilstraße 78“ im vergangenen Jahr nahmen die „Betreiber“ zum Anlass, um in einem selbst produzierten Heft („7 Jahre Reil 78 – und immer noch mehr als nur Party“) „einmal richtig über all das nachzudenken, was hier in den letzten Jahren gelaufen bzw. nicht gelaufen ist, um eine Art Zwischenbilanz zu ziehen“.(5) Beim Lesen der einzelnen Artikel hatte man das Gefühl, einer Dauerbeerdigung beizuwohnen, so sehr war darin vom Abschied die Rede. So „gingen“ zuerst jene, die in den Verhandlungen mit der Stadt einen Pakt mit dem Teufel erkannten. Kurz darauf die, die „offensichtlich nicht verstanden hatten, worum es in diesem Projekt geht“. Gemeint waren Punks, deren „Aktivitäten sich auf saufen, kaputtmachen und vollmüllen beschränkten“. Es „gingen“ noch diese und jene, und zuletzt waren es – neben der „Mobilen Beratung für Opfer rechter Gewalt“ – wohl die „Antideutschen“, die die heiligen Hallen verließen. Die Erklärung im genannten Heft liest sich folgendermaßen: „Die provokant formulierten Thesen und Schlussfolgerungen der von der Gruppe ‚no tears for krauts‘ organisierten Veranstaltungen konnten […] von fast keine der regelmäßig am Plenum teilnehmenden Personen geteilt werden.“ Den „Antideutschen“ wurde daraufhin ein für politische Gruppen gedachter „Antifa-Cent“ – ein kleiner Aufschlag auf den regulären Eintritt – gestrichen; Veranstaltungen, wie z. B. zur Kritik der Tierrechtsbewegung, wurden verboten. Nur vordergründig selbstkritisch dazu das erwähnte Jubiläumsheft: „Somit fand das erste Mal in der Geschichte des Projektes eine Zensur statt, die nichts mehr mit politischem Meinungsaustausch zu tun hatte und letztendlich auch zum Fernbleiben der Gruppe ‚no tears for krauts‘ führte.“ Vielmehr wird selbst in diesem Text wieder auf die alten Lügengebäude zurückgegriffen, die, je öfter sie weitererzählt, umso glaubwürdiger werden. So wird u. a. behauptet, in Vorträgen der AG „no tears for krauts“ seien „alle Punks als Antisemiten“ und „alle Tierrechtler als Nazis“ bezeichnet worden. Eine infame Behauptung, die selbstverständlich niemand getroffen hat, die sich im kollektiven Gedächtnis der Reilstraße jedoch soweit verankert hat, dass niemand mehr den Wahrheitsgehalt angezweifelt. Dieses tief sitzende Ressentiment dient dazu, noch enger zusammenzurücken. „Der Gewinn der Nähe […] ist allerdings nur um den Preis des Verlusts der Fähigkeit möglich, die fernen Ursachen jemals zu begreifen.“ (6) Seitdem ist zumindest Ruhe eingekehrt. Gab es vorher immer wieder Auseinandersetzungen um Vortragsveranstaltungen oder Partys von Gruppen, „die sich selbst als antideutsch bezeichneten oder dieser politischen Richtung sehr nahe standen“, hat man sich seitdem scheinbar darauf verständigt, sich von politischer Bildung oder – noch schlimmer – Kritik gänzlich fernzuhalten und Erkenntnisgewinn allenfalls beim täglichen Blick in die Sternburgflasche zu erlangen.

D.I.Y.

Insbesondere ein Ideologem, das sich bis zum heutigen Tag durch die Geschichte der „Reilstraße 78“ zieht, hat – neben den üblichen persönlichen Reibereien – den Niedergang beschleunigt: das so genannte D.I.Y. („Do It Yourself“). Das in den 1960er und 1970er Jahren entstandene D.I.Y. war, wie der einschlägigen Wikipedia-Seite zu entnehmen ist, „als entgegengesetzte Haltung zum Konsumenten, Verbraucher oder Zuschauer gedacht“. Die reinen „Konsumenten“, also jene, die aus Zeitgründen, aus Desinteresse oder sonstigen Motiven nichts anderes tun, als Eintrittsgelder zu bezahlen und Getränke einzunehmen, sind den D.I.Y-Jüngern – und damit der Mehrheit der Besetzer- oder Nutzerszene – seit jeher suspekt. Man sieht in ihnen gänzlich lästige Wesen, die sich nicht benehmen können und später an den Zaun kotzen. Selbst nach sieben Jahren Reil-78-Historie, in denen offenkundig geworden ist, dass weder das ewige Hoffen noch das Verbreiten schlechter Laune andere zu einem Engagement anregen kann, und nach denen vielmehr ein Einsehen in die Notwendigkeit einer vernünftigen Verwaltung des Hauses angezeigt wäre, beklagen sich die Betreiber – an Erfahrungsresistenz kaum zu überbieten – noch immer darüber, von anderen „als eine Art Dienstleister“ angesehen zu werden. Das absurde Hoffen, dass jemand, der am Abend zu einem Konzert kommt, am nächsten Morgen die Klos reinigt, hat sich seit dem ersten Tag an der Realität blamiert. Der unausgesprochene und bis heute nie geklärte Anspruch, der Besucher möge gleichzeitig Veranstalter und Konsument sein, führte relativ rasch zu einem hohen Maß persönlicher Frustration, die von jedem zu spüren ist, der unbedarft ein Bier am Tresen einnimmt. Die feindliche Grundhaltung gegenüber all jenen, die mit ihren Ausgaben den Kulturbetrieb notwenig am Laufen halten, sich aber weder um die nächste Kohlenlieferung, noch um das Verschneiden des Himbeerbusches kümmern wollen, führte genau zum Gegenteil des vorgeblich Gewollten: Die „Reilstraße 78“ wurde verständlicherweise von immer weniger Leuten frequentiert. Wer will sich schon von griesgrämigen, frustrierten alten Männern, deren Lebensinhalt offenkundig darin besteht, Kronkorken zu entfernen und die Besucher des gegenüberliegenden Zoos zu zählen, den Tag verderben lassen? Oder stundenlange Plena und sich über Wochen hinziehende Diskussionen ertragen, die sich mit der Frage beschäftigen, an welcher Stelle genau ein Kickertisch stehen soll?

Ganz im Sinne des D.I.Y. werden Veranstaltungen, die auf dem Gelände der „Reilstraße 78“ stattfinden, aber der der reinen Bespaßung dienen – gemeint ist hier vor allem der sich auf dem Gelände befindliche Electro-Club „Chaiselongue“ –, verteufelt. Partys also, auf denen man am Tresen ein freundliches Lächeln und nicht die Einladung zum Arbeitseinsatz präsentiert bekommt. Dahinter verbirgt sich jedoch nicht nur die Ablehnung des Konsumverhaltens oder des abscheulichen Umstands, dass „Personal teilweise bezahlt“ wird, anstatt sich, so will es der D.I.Y.-Wahn, selbst auszubeuten. Lust und Genuss stehen vielmehr konträr zur Entsagungsideologie und dem Werkelzwang des D.I.Y. Dies führt nachvollziehbarerweise zu Frustrationen, die sich irgendwann entladen müssen. So ging – um ein Beispiel anzuführen – vor einiger Zeit eine Person aus dem Umfeld der „Reilstraße 78“ mit einer Axt bewaffnet scheinbar grundlos auf friedlich Feiernde los. (siehe Bonjour Tristesse 3/2007)

This is the end

„Das Haus“, wie es lange Zeit von vielen Nutzern schlicht genannt wurde, unterscheidet sich heute kaum noch von Schuppen wie dem Leipziger „Zoro“, dem Berliner „Zielona Gora“ oder dem – kürzlich von der Polizei geräumten – Erfurter „Besetzten Haus“. Es herrscht der typische Sumpf der bundesdeutschen Hausbesetzerszene. Mit einem Musikprogramm, bei dem jeder auf seine Kosten kommt, der Klängen von Crust-, Emo- und Grindcore anhängt. Mit an Corporate Identity erinnernden Dresscodes (denn soviel hat man vom Kapitalismus dann doch gelernt), mit dem man sich selbst im hintersten Winkel Indiens als Mitglied der „Szene“ zu erkennen gibt. Und dem bis zur Unerträglichkeit angepriesenem „Do-it-Yourself“-Quatsch, der sich vom sinnlosen Herumbasteln des Papas in der Hobbywerkstatt kaum unterscheidet und im autarken Leben in einer Waldhütte seine höchste Form findet. Man reiht sich in eine im Gestus und Habitus gleichgeschaltete Herde ein, deren vorgebliche Individualität sich in unterschiedlicher Buttonanordnung am obligatorischen schwarzen Zwirn erschöpft und in der notwendig ein Unbehagen aufkommt, wenn jemand dem üblichen Erscheinungsbild nicht entspricht. Auch in Halle hat sich die so genannte Szene damit zu Gunsten jener Strömungen entwickelt, die ihr Heil im bauchlinken Dasein und in pubertärer Widerständigkeit suchen. Viele der vor acht Jahren an der Besetzung Beteiligten haben sich mittlerweile aus dem Projekt zurückgezogen. Ein langjähriger Unterstützer äußerte sich gar so, dass es „konsequent wäre, das Haus an die Stadt zurückzugeben und sich das Scheitern einzugestehen“, denn von den Plänen, die es am Anfang gegeben habe, werde gegenwärtig weder etwas umgesetzt, noch sei Änderung in Sicht.(7) Tatsächlich spräche zumindest eines dafür: Nimmt man die häufig im Haus zu findenden handgeschriebenen Zettel ernst, auf denen sich immer wieder über Verschmutzungen, Müllberge oder ähnliche Missstände beschwert wird, wird man einen Eindruck nicht los: Es gefällt den „Betreibern“ dort selbst nicht mehr.(8)

Melanie Hübner

Anmerkungen:

1) In der Regel ist damit nicht viel mehr als der Versuch gemeint, unter als „Selbstverwirklichung“ getarnter Selbstausbeutung anderen mittels vegetarischer Suppenküchen, Filmabenden über Tierleid oder Infoveranstaltungen über „anarchistische Strukturen in Moskau“ (kein Scherz!) die eigenen Glaubenssätze nahe zu bringen.

2) Wolfgang Pohrt: Die Produktion des Charismas in der therapeutischen Gemeinschaft, in: ISF (Hrsg.): Die Diktatur der Freundlichkeit, Freiburg 1984.

3) Ein Beispiel: Entgegen eines Plenumsbeschlusses, an welcher Stelle ein neuer Kickertisch stehen solle (sic!), wurde der Tisch kurz darauf über Nacht mit Spezialwerkzeug am Boden befestigt. Autoritärer geht’s kaum.

4) Wolfgang Pohrt: ebd.

5) Alle weiteren, nicht anders ausgewiesenen Zitate stammen aus diesem Heft.

6) Wolfgang Pohrt: ebd.

7) Ich danke Manfred Beier für den Hinweis.

8 ) Eine kleine Hoffnung bleibt dennoch: Vielleicht ist es durch den gegenwärtig einsetzende Nachrücken jüngerer Leute möglich, etwas anderes zu schaffen als einen Rückzugsraum, dessen Nutzer zu nicht viel mehr in der Lage sind, als den gesellschaftlichen Verblendungszusammenhang zu verdoppeln. Dafür wäre jedoch erheblich mehr notwendig, als das bloße Auswechseln des Personals, das durch sein Handeln dafür gesorgt hat, dass Reilstraße 78 und Gesellschaftskritik heute soviel miteinander zu tun haben wie Malzkaffee mit italienischem Espresso.

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